Details

Selbsthaltende Schrägkugellager eignen sich bei gleichzeitig wirkenden Radial- und Axialbelastungen. In hochgenauer, spielfreier zusammengesetzter Ausführung werden sie häufig zur Lagerung der Hauptspindeln in Werkzeugmaschinen und Präzisionsmaschinen eingesetzt. Sie bestehen aus massivem Außenring, Innenring und Kugelkranz, wobei die Laufbahnen im Innen- und Außenring gegeneinander versetzt sind.

Spezial-/Sonderlager

  • Beschichtete Lager
  • Dünnring-Schrägkugellager
  • Hochgenauigkeits-Schrägkugellager
  • Hybridlager
  • Keramiklager
  • Zeichnungslager

Fertigungsgrößen

Einzelfertigung beginnend ab einem Außendurchmesser von 250 mm – Serienfertigung auch bei kleinsten Durchmessern.

Ausführungen

  • Beidseitig offene Lager (Standardausführung) – einreihig und zweireihig
  • Beidseitig abgedichtete Lager– einreihig und zweireihig
  • Zusammengepasste Lagersätze (in O-, X- oder Tandem-Anordnung)

Werkstoffe Lagerringe

Wälzlagerstahl (Standard), korrosionsbeständiger Stahl, Sonderstähle

Werkstoffe Wälzkörper

Wälzlagerstahl (Standard), Keramik, korrosionsbeständiger Stahl

Werkstoffe Käfig

Kunststoff, Messing

Hauptabmessungen

Die Hauptabmessungen der genormten Schrägkugellager entsprechen den Angaben in DIN 628-1.

Maß- und Lauftoleranzen

Wir fertigen einreihige Schrägkugellager von Toleranzklasse Normal bis zur Toleranzklasse P4 nach DIN 620-2. Zweireihige Schrägkugellager fertigen wir in Toleranzklasse Normal und Toleranzklasse P6 nach DIN 620-2 – oder nach spezifischen Erfordernissen aus dem Anwendungsfall.

Druckwinkel

15°, 25°, 30° oder 40° oder nach spezifischen Erfordernisse aus dem Anwendungsfall

Schmierung

Die Lager können mit Fett oder Öl geschmiert werden. Bei abgedichteten Lagern kann die Schmierstoffart und –menge an den individuellen Bedarfsfall angepasst werden, um eine lange Einsatzdauer zu ermöglichen.

Verbindung mit Anschlusskonstruktion

Formschlüssige Welle-Nabe-Verbindung